Förderprogramm Weiterbildung 2018

  • Zuwendungsfähige Kosten je schweres Nutzfahrzeug (ab 7,5t zGG): 1.500 EUR
  • Förderhöhe:

    • 70% der nachgewiesenen Kosten bei kleinen Unternehmen

      • Kostennachweis über 1.050 EUR erforderlich

    • 60% der nachgewiesenen Kosten bei mittleren Unternehmen

      • Kostennachweis über 900 EUR erforderlich

    • 50% der nachgewiesenen Kosten bei anderen Unternehmen

      • Kostennachweis über 750 EUR erforderlich

  • Antragsfrist: 15. Januar bis 30. November 2018
  • Die Zuwendung erfolgt im Fördertopfverfahren.

    • Maßnahmen müssen im Förderantrag nach der Nummer der Anlage zur Richtliniie (Übersicht der förderfähigen Maßnahmen) benannt werden.
    • Anträge können so lange gestellt werden, wie Geld im „Fördertopf“ ist.
    • Mit einem Antrag können mehrere Maßnahmen beantragt werden.
    • Förderfähig sind nur Maßnahmen, die innerhalb von 3 Monaten nach Zugang des Zuwendungsbescheides durchgeführt werden (inkl. vollständige Bezahlung!)

  • Verwendungsnachweis

    • Verwendungsnachweise müssen spätestens innerhalb von vier Wochen nach Durchführung der Maßnahme(n) dem BAG über das eService-Portal übermittelt werden.

 

 

Richtlinie

... über die Förderung der Weiterbildung in Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen HIER

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Förderprogramm Weiterbildung 2018 auf einen Blick.

Wie sind die Antragsfristen?

Die Antragsfrist Weiterbildung 2018 beginnt am 15. Januar und endet am 30. November 2018.

Achtung: Reichen Sie Ihre Fördermittelanträge frühzeitig über das eService-Portal des BAG ein. Der Run auf die Fördergelder startet mit Antragsbeginn.

Welche Förderhöchstgrenzen gibt es?

Die maximale Förderung je Unternehmen beim Förderprogramm Weiterbildung ergibt sich aus der Anzahl der zum Stichtag 1.12.2017 zugelassenen schweren (mautpflichtigen) Lkw (> 7,5 t zGM) multipliziert mit dem maximalen Fördersatz je Lkw.

Auch in dieser Förderperiode ist sowohl die Antragstellung (mit Kontrollblatt) sowie das Einreichen von Verwendungsnachweisen (mit Kontrollblatt) ausschließlich auf elektronischem Wege über das e-Sevice-Portal des BAG möglich.

Bei der Höhe der Zuwendung wird nach drei Unternehmensgrößen unterschieden:

  • 70% Förderung: Kleine Unternehmen (weniger als 50 Beschäftigte und Jahresbilanz bzw. –umsatz übersteigt nicht 10 Mio. EUR)
  • 60% Förderung: Mittlere Unternehmen (weniger als 250 Beschäftigte und Jahresbilanz bzw. –umsatz übersteigt nicht 43 Mio. EUR)
  • 50% Förderung: Andere Unternehmen

Für jeden schweren Lkw, der zum Stichtag 1.12.2017 die Haltereigenschaften erfüllt besteht der Förderanspruch in Höhe von

 

  • 1.050 Euro (kleine Unternehmen),
  • 900 Euro (mittleren Unternehmen) und
  • 750 Euro bei allen anderen Unternehmen

je Lkw (keine anzahlbezogene Begrenzung wie bei Sicherheit und Umwelt (De-minimis)).

Um die volle Zuwendungshöhe pro Lkw zu erhalten, müssen im Verwendungsnachweis Gesamtkosten in Höhe von 1.500 Euro je Lkw nachgewiesen werden!

Beispiel bei einem KMU:

Förderungnachgewiesene KostenZuwendungsbetragEigenanteil
2 LKW x 1.050 €3.000 € (100%)2.100 € (70%)900 €
10 LKW x x1.050 €15.000 € (100%)10.,500 € (70%)4.500 €

 

 

 

Wie wird eine Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen berechnet und bewilligt?

Für die Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen gelten Förderhöchstbeträge. Im Förderantrag sind lediglich die Ziffern der beantragten Maßnahmen aus der Anlage zur Förderrichtlinie einzutragen. Die Durchführung der Maßnahmen darf nur innerhalb des Bewilligungszeitraumes erfolgen.

Welche Änderungen sind dem Bundesamt unverzüglich mitzuteilen?

Dem BAG sind sämtliche Veränderungen beim Antragsteller, die sich auf die Fördervoraussetzungen und die Förderung selbst beziehen, unverzüglich über das eService-Portal mitzuteilen. Ein Versäumnis kann zum Verlust der Zuwendung führen. Folgende Änderungen sind dem BAG unverzüglich mitzuteilen:

  • Wegfall einzelner Maßnahmen und/oder Änderung der Teilnehmerzahl/en
  • Änderung der Unternehmensdaten/-rechtsform
  • Wechsel der Rechtsperson des Zuwendungsempfängers
  • Unternehmensauflösung
  • Verzicht auf Förderung

Was ist beim Wechsel des Weiterbildungsträgers und/oder des Durchführungsortes zu beachten?

Der Wechsel des Weiterbildungsträgers und/oder des Durchführungsortes muss dem BAG vor der Durchführung der Maßnahme schriftlich mitgeteilt werden. Das Versäumnis der Meldepflicht kann zum Verlust der Zuwendung führen. Zur Vereinfachung hat das Bundesamt für Güterverkehr ein Formular mit der Bezeichnung „Änderungsmitteilung“ zur Verfügung gestellt. Nach Erhalt der Änderungsmitteilung erlässt das Bundesamt für Güterverkehr grundsätzlich einen Änderungsbescheid, sofern die Fördervoraussetzungen vorliegen. Wichtig: Die Maßnahmen können vor Erlass des Änderungsbescheides begonnen werden, aber nicht vor Beginn der Antragsfrist.

Wann wird die Zuwendung ausbezahlt, was gilt es zu beachten?

Die Zuwendung wird erst dann ausgezahlt, wenn der Zuwendungsbescheid rechtswirksam ist (Ablauf der Einspruchsfrist bzw. wirksam erklärter Rechtsbehelfsverzicht) und dem BAG der Verwendungsnachweis bzw. ein Zwischennachweis vorgelegt wurde. Je Zuwendungsbescheid sind mehrere Teilverwendungsnachweise zulässig.

Wann muss ein Verwendungsnachweis dem BAG spätestens vorgelgt werden?

Bei der Frist zur Einreichung des Verwendungsnachweises gibt es 2 Möglichkeiten.

    • Spätestens innerhalb von 4 Wochen nach Durchführung der Maßnahme
    • Spätestens innerhalb von einem Monat nach Zugang des Zuwendungsbescheides

    Die Förderantrage mit Anlagen sowie die Verwendungsnachweise mit den erorderlichen Anlagen für alle Förderprogramme finden Sie HIER.

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